Frank Baumann und Jürgen Gerdes

Klartext bei der „Schalke gehört uns“-Tour im Norden

Mit zwei weiteren Terminen in Norddeutschland hat die Auf Schalke eG ihre „Schalke gehört uns“-Tour fortgesetzt. In Hamburg und Hannover nutzten viele Fans und Mitglieder die Gelegenheit, mit dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Gerdes und S04-Sportvorstand Frank Baumann über die Genossenschaft und die nächsten Schritte nach dem Aufstieg zu sprechen. Gerdes überraschte dabei mit einer anschaulichen Rechnung.

Auch die beiden Nord-Stopps der laufenden Genossenschafts-Tour standen ganz im Zeichen des direkten Austauschs. Im Mittelpunkt der Abende stand die Frage, wie die Auf Schalke eG dem FC Schalke 04 helfen kann, den Rückenwind des Aufstiegs zu nutzen und den Verein wirtschaftlich wie sportlich nachhaltig in der Bundesliga zu stabilisieren. Gerdes erläuterte die Grundidee der Genossenschaft, Baumann ordnete die sportliche Perspektive ein. Beide stellten sich anschließend den Fragen der Besucher.

Nachhaltige Entwicklung des S04 ermöglichen

Beide Abende machten deutlich, wie eng sportliche Ziele und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit auf Schalke zusammenhängen. Die Genossenschaft hat dem Verein bereits in der Aufstiegssaison wertvollen Spielraum eröffnet. Genau daran soll sie nun anknüpfen: mit zusätzlicher Kraft für den Kader, mehr Möglichkeiten, Leistungsträger zu halten, und einer starken Knappenschmiede als Fundament für die Zukunft des S04. „Jetzt geht es darum, den Schwung der vergangenen Saison mitzunehmen und daraus eine nachhaltige Entwicklung zu machen, die uns alle glücklich macht“, so Gerdes. „Dafür müssen wir uns aber alle aufraffen und mitmachen: nicht auf dem Platz, sondern in der Genossenschaft!“

Jürgen Gerdes gab klare Antworten zur Geno

Die Dialogabende in Hamburg und Hannover griffen erneut viele Fragen auf, die Fans und Mitglieder derzeit besonders bewegen: Wer kann sich an der Genossenschaft beteiligen? Wie funktioniert die Zeichnung? Was bewirkt ein Anteil beim S04 konkret? Und warum ist die Genossenschaft weit mehr als eine kurzfristige Finanzhilfe? Jürgen Gerdes gab als Vorstandsvorsitzender der Auf Schalke eG darauf klare Antworten: Die Auf Schalke eG soll die Unabhängigkeit des Vereins stärken, die Arena dauerhaft in Schalker Hand sichern und zusätzliche wirtschaftliche Kraft in sportliche Perspektiven übersetzen.

Wir müssen uns alle aufraffen und mitmachen: nicht auf dem Platz, sondern in der Genossenschaft!

Jürgen Gerdes, Vorstandsvorsitzender der Auf Schalke eG

Mit einem anschaulichen Vergleich warb Gerdes zugleich um Beteiligung: „Ein Anteil kostet 250 Euro. Anders gesagt: Wenn wir an jedem Arbeitstag in einem Jahr jeweils einen Euro ins Sparschwein werfen, um Schalke stärker zu machen und wieder Derbys zu gewinnen, dann ist das doch ein gutes Angebot, oder?“

Die häufigsten Fragen rund um die Auf Schalke eG beantwortet auch der Artikel „Fünf Gründe für eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft“.

Alle Berichte zur laufenden Tour der Genossenschaft sind auf der News-Seite der Genossenschafts-Website zu finden.

Bildergalerie: Impressionen von den Nord-Terminen